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Schöllhorn

Skulpturengruppe Einstein/Anschütz in Kiel

 

Die Sparkassenstiftung unterstützt – gemeinsam mit der Förde Sparkasse Kiel – die Errichtung eines Denkmals für Albert Einstein und Hermann Anschütz-Kaempfe in Kiel.

Informationen dazu vom
Verein zur Errichtung eines Denkmals der Kieler Kreiselkompass-
Erfinder Einstein und Anschütz e.V.

Der Künstliche Horizont und der erste Kieler Kreiselkompass – diese Kieler Erfindungen von Hermann Anschütz-Kaempfe in Zusammenarbeit mit Albert Einstein sind auch heute von unverändert eminenter und weltweiter Bedeutung für die See- und Luftfahrt.

Bei Anschütz und Einstein handelt es um zwei weltberühmte Erfinderpersönlichkeiten, die ein herausragendes Thema der Kieler Stadtgeschichte prägten. Es ragt mit seiner technischen, historischen und gesellschaftspolitischen Dimension unmittelbar in unsere Zeit hinein, in der wieder aufkommender Antisemitismus ähnlich wie vor 100 Jahren sein hässliches Gesicht zeigt.
Als Beispiel soll unsere Skulpturengruppe auf die dichte und in jedweder Hinsicht bereichernde christlich-jüdische Geistes-, Kultur- wie auch Technikgeschichte Deutschlands, insbesondere im 18., 19. und 20. Jahrhundert auf Dauer in der Öffentlichkeit hinweisen.
Es irritiert die bislang fehlende Sichtbarkeit und Würdigung dieser legendären Freundschaft im Kieler Stadtbild, obwohl diese produktive Freundschaft eine herausragende, ja - eine singuläre wissenschaftliche und technische Episode spiegelt.
Zugleich ist diese Zeit vor fast genau 100 Jahren auch für uns Heutige noch bedrückend, wir sehen aus heutiger Sicht den Beginn einer politisch negativen wie zerstörerischen Epoche.
Die Zusammenarbeit und Freundschaft von Anschütz-Kaempfe und Albert Einstein ist Beispiel einer menschlichen und respektvollen Freundschaft und Zusammenarbeit zweier großer Persönlichkeiten in Kiel. Sie wird begleitet von niederen Instinkten und einem aufgrund mangelnder Bildung geprägten Antisemitismus und Rassismus jener Zeit.
Mit bekannten zutiefst tragischen Folgen, die bis in unsere heutige Zeit hineinragen und als Mahnung immerwährend aus- und wachgehalten werden sollten. Hierfür setzen wir uns öffentlich ein.

Die Iniatiatoren des Projekts wollen mit einem „mahnenden Denkmal“ diese Geschichte erzählen, die mehrere Botschaften enthält: Was bedeuten Forschungs- und Erfindergeist? Fördern, stärken wir ihn ausreichend? Erkennen und fördern wir unsere Talente?
Zeigen wir selbst gegenüber wieder aufkommender Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus eine geradlinige, aufrechte Haltung und letztlich Zivilcourage?
Haben wir aus der Geschichte gelernt und begreifen wir, dass eine Trennung in Religionen und Rassen unbedeutend ist, aber menschlicher Respekt, Zusammenarbeit, Toleranz, Bildung und Friedfertigkeit unverzichtbare Grundlagen eines menschenwürdigen Daseins?
Das Denkmal möge die nachkommenden Generationen dazu anregen, sich mit dieser Geschichte zu befassen und sich inspirieren zu lassen!
Einstein und Anschütz schrieben mit ihrer Freundschaft in unserer Stadt, und weit darüber hinaus Geschichte.

Beschreibung des Projekts
Es handelt sich um zwei leicht überlebensgroße Skulpturen von Einstein und Anschütz-Kaempfe in der oben angedeuteten Aufstellung und Form, zwischen ihnen die Nachbildung eines Kreiselkompasses. Texttafel in deutscher und englischer Sprache. Dazu ein QR Code mit weiteren Erläuterungen und Nennung der Stifter.

Einstein in Kiel: Erinnerungstag 1. September 1905: 100 Jahre Produktion von Anschütz-Kreiselkompassen in Kiel | Kieler Stadtarchiv

Die Aufstellung erfolgt Mitte September 2021 im öffentlichen Raum an der „Kiellinie“ vor dem „Haus Weltclub“, an einem der zentralen und attraktiven Kieler Besucherwege direkt an der Kieler Förde, auf der Einstein und Anschütz-Kaempfe gern gemeinsam segeln gingen.
Die Gesamtsumme ist noch nicht in Gänze erreicht: Zuwendungen können an den gemeinnützigen Verein erteilt werden:

Spendenkonto:
Verein Denkmal Einstein/Anschütz eV, Kiel
Ansprechpartner: Dr. Redelf Habben, Kiel;  crhabben@t-online.de

Förde Sparkasse Kiel
DE33 2105 0170 1004 0487 97

Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten

Am 14. März 2020 jährte sich die Volksabstimmung von 1920 zum hundertsten Mal. Damals stimmte die Bevölkerung Schleswigs über ihre staatliche Zugehörigkeit ab. Erst der neue Grenzverlauf machte aus Flensburg eine unmittelbare Grenzstadt. Welche Chancen und Herausforderungen, welche kulturelle Vielfalt bringt die Grenzsituation mit sich? Viele Personen und viele Sichtweisen kommen zu Wort und erzählen Grenzgeschichten aus 100 Jahren.
14. März bis 31. Oktober 2020
Die Sparkassenstiftung und die Nospa haben diese Ausstellung unterstützt.
www.museumsberg-flensburg.de

#KulturhilfeSH

Der Landeskulturverband (LKV) hat unmittelbar nach den weitreichenden Schließungsverfügungen für das kulturelle Leben im Land mit #KulturhilfeSH einen Nothilfefonds gestartet, der Künstlerinnen und Künstlern der Veranstaltungsbranche und Freischaffenden aus der Kulturwirtschaft akut in der durch die Eindämmungsmaßnahmen des Corona-Virus Covid19 entstehenden Notlage helfen soll.
Die Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein unterstützt diesen schleswig-holsteinischen Kultur-Nothilfefonds mit einer Summe in Höhe von 10.000 Euro.
Dr. Bernd Brandes-Druba, Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein: „Die Initiative #KulturhilfeSH des Landeskulturverbandes Schleswig-Holstein unterstützt die Sparkassenstiftung Schleswig-Holsteins von Herzen gern. Solidarische Soforthilfen ohne großen bürokratischen Aufwand sind ein tolles Engagement, um den Künstlerinnen und Künstlern in der Corona-Krise beizustehen. Wir sind überzeugt, dass das Fördern des Miteinander und Füreinander in dieser Situation der richtige Weg ist.“

#KulturhilfeSH (PDF)
Eine Initiative des Landeskulturverbandes Schleswig-Holstein, Schirmherrin: Ministerin Karin Prien

www.landeskulturverband.de
www.nordkolleg.live