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Schöllhorn

Skulptur von Alexander Behm

In unmittelbarer Nähe zur Skulpturengruppe von Jörg Plickat (Bredenbek) : „Albert Einstein und Hermann Anschütz-Kaempfe“ ist von dem Bildhauer Manfred Sihle-Wissel (Brammer) die Plastik zu Ehren von Alexander Behm erstellt worden.
Sie befindet sich in Kiel an der „Kiellinie“ auf dem Gelände vom „Haus Weltclub“.
Im Beisein des Künstlers wurde die Skulptur der Öffentlichkeit durch den Initiator, Dr. Redelf Habben, übergeben.

Nach Sanierung der „Kiellinie“ werden den beiden Skulpturen neue Plätze am Ufer der Förde zugewiesen.

Behm, Alexander (1880 – 1952) – Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte (geschichte-s-h.de)

Denkmalfonds Schleswig-Holstein e.V., Kiel

Der Denkmalfonds lädt ein zum 7. DenkmalSalon Schleswig-Holstein am 27. Oktober 2022 nach Lübeck.

Alle Informationen finden Sie unter www.denkmalsalon-sh.de

Einladung (PDF)

  

DenkmalSalon 2022

Am 27. Oktober 2022 fand im Lübecker Dom der 7. DenkmalSalon Schleswig-Holstein statt.

Vor ca. 65 Zuhörern diskutierten auf dem Podium Hanno Nachtsheim (Architekt), Britta Butt und Maire Müller-Andreae (Restauratorinnen), Dompastor Klatt (Lübeck) sowie Dr. Irmgard Hunecke (Amt für Denkmalpflege Lübeck).
Moderator war Dr. Bernd Brandes-Druba (Kiel).

Gefördert wurde der DenkmalSalon in Lübeck durch die Sparkasse zu Lübeck.

„Kirmesorgel“ im Freilichtmuseum


Die Sparkassenstiftung fördert die denkmalgerechte Sanierung der historischen „Kirmesorgel“ am Kinderkarussell im Freilichtmuseum Molfsee.
Auf Initiative des Stiftungsratsvorsitzenden, Reinhard Boll, der Ende 2020 als Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein in den beruflichen Ruhestand wechselt, werden aus Anlass seiner Verabschiedung Fördergelder in der Stiftung Landesmuseen für diesen Zweck gesammelt.
Laut Angabe des Freilichtmuseums wurde die „Kirmesorgel“ von den Gebrüdern Bruder in Waldkirch um 1929 gefertigt. Die Orgel war 1990 für den Betrieb im Freilichtmuseum Molfsee von der Firma Roger C. Zeitz in Hamburg das letzte Mal grundlegend überholt und gereinigt worden, wobei die offenbar fehlenden Figuren an der Frontseite durch zwei Mozartfiguren an den Seiten und eine Dirigentenfigur in der Mitte, die aus Holland stammten, ersetzt wurden. Wo die Orgel vorher stand, geht aus dem vorliegenden Schriftverkehr nicht hervor. Laut eines Schreibens des Firmeninhabers handelt es sich um das Modell "Universum" mit 42 Tonstufen, 6 Bässen, 10 Begleitungen, 21 Melodien und 14 Trompeten. Die Orgel war zum damaligen Zeitpunkt schon seit ca. 30 Jahren nicht mehr richtig gewartet worden. Aufgrund dessen mussten wichtige Teile wie die Hauptwindlade, der Schöpfer, der Spieltisch und die Trombonen repariert oder ausgetauscht werden. So wurde u.a. der bereits durch ein Gebläse ersetzte, aber noch vorhandene Schöpfer (Blasebalg) entfernt. Danach wurde die Orgel noch drei Jahre in Folge von der Fa. Zeitz gewartet und anschließend wohl nur noch notdürftig vom Museumspersonal betreut. Die hölzernen Pfeifen haben durch Witterungseinflüsse offensichtlich größeren Schaden genommen. Hinzu kommt ein starker Anobienbefall, der eine thermische Behandlung oder Begasung notwendig macht. Dies sind auch die Hauptgründe, weshalb das Instrument vor zwei Jahren stillgelegt werden musste. Die Sanierungskosten werden deutlich über 20.000 Euro geschätzt.
Eine Wiederaufnahme des Betriebes würde sicher nicht nur den kleinen Besucherinnen und Besuchern des „Jahrmarktes“ im Freilichtmuseum Molfsee gut gefallen.
Link: freilichtmuseum-sh.de